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Die neuen Dieselloks der vierten Epoche sind da!

In der vierten Epoche laufen die Dieselloks zur Hochform auf – schneller, stärker und zuverlässiger. Und dank unserer 3D-Grafiker jetzt auch noch viel realistischer.

Vorhang auf für unsere überarbeiteten Loks der vierten Epoche!

Details zu allen neuen Loks und ihren Vorbildern nach dem Klick!

Apollon – Baureihe 218

Die Baureihe 218 im Eisenbahnspiel Rail Nation

Die Baureihe V160 war die erste einmotorige Diesellokomotive für den mittelschweren Streckendienst. Aus ihr ging eine ganze Familie von Dieselloks hervor, die für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke angepasst wurden. Wie die meisten der deutschen Dieselloks erfolgt die Kraftübertragung über ein hydraulisches Getriebe. Die häufigste Variante mit über 400 Exemplaren ist die Baureihe 218, die seit 1968 im Einsatz ist. Sie ist in allen Bereichen im Einsatz und bildet seit Jahren das Rückgrat des dieselbetriebenen Streckenverkehrs der Deutschen Bahn. Die Leistung der Lok wurde in den verschiedenen Entwicklungsstufen immer wieder angepasst und so von 1900 PS auf bis zu 2800 PS angehoben.

Ares – DH9500 und DE11000

Die Baureihe DE11000 der Türkischen Staatsbahnen ist eine dieselelektrische Lokomotive, die von Tülomsaş hergestellt wurde. Sie ist Basis für die dieselhydraulische Baureihe DE9500 und wird im Rangier- und Streckendienst eingesetzt. Die Lokomotiven sind das Ergebnis einer Kooperation des Türkischen Lokomotivherstellers Tülomsaş mit Krauss-Maffei.

Neptun – Baureihe 110

Die V100 (ab 1970: Baureihe 110) der Deutschen Reichsbahn der DDR ist eine Diesellok mit hydraulischer Kraftübertragung. Die robuste Streckenlokomotive für den mittelschweren Dienst ist vielseitig einsetzbar. Einige der 1146 gebauten Loks sind heute noch im Einsatz.

Horus – Baureihe 232

Die Baureihe 232 der DB, die ehemalige DR 130 ist bis heute im schweren Güterzugdienst unterwegs

Die DR Baureihe 130 wurde ab 1970 aus der damaligen Sowjetunion importiert. Die schweren Diesellokomotiven bekamen Spitznamen wie Ludmilla oder, wie ursprünglich die DR Baureihe V200, Taigatrommel. Taigatrommel rührte daher, dass die Baureihe V200 ab Werk ohne Schalldämpfer geliefert wurden. Die Schalldämpfer wurden nachgeliefert, der Spitzname blieb. Bei der DB sind sie als Baureihe 232 eingereiht.

Nach 1990 wurden sie wegen ihrer hohen Zugkraft in ganz Deutschland eingesetzt. Bis heute sind sie unter anderem bei Privatbahnen im Einsatz, da die DB wegen der fortschreitenden Elektrifizierung keine schweren Dieselloks dieser Leistungsklasse mehr beschafft.

Horus – GE AC6000CW

Die GE AC6000CW ist die stärkste einmotorige Diesellok Amerikas und leistet 6000 PS. Allerdings gab es bei der Einführung der Lok größere Probleme mit dem Motor. Vibrationen verursachten einen höheren Verschleiß, so dass GE die Leistung der ersten Exemplare reduzierte, bis die Probleme behoben waren. Acht Loks wurden nach Australien exportiert und dort von BHP Billiton betrieben. Am 21.06.2001 zogen diese acht Lokomotiven zusammen den bis heute schwersten und längsten Zug aller Zeiten. Der Zug war 7,3 Kilometer lang und beförderte 82.000 Tonnen Eisenerz von der Yandi Mine nach Port Hedland.

Thor – Voith Maxima

Die Voith Maxima war zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung die stärkste einmotorige Diesellok der Welt. Ihre knapp 5000 PS bringt sie über sechs Achsen auf die Schienen. Mit aktuell 20 gebauten Exemplaren wird sie wohl eine Exotin bleiben, da Voith die Lokomotivfertigung in Kiel einstellte. Allerdings wurde eine Lizenz zur Fertigung der Variante 30CC an den tschechischen Lokomotivbauer Legios vergeben.

Thor – EMD GP 60

Die GP 60 ist eine vierachsige Frachtlokomotive. Sie wird von einem 3800 PS starken V16 Turbodiesel angetrieben. Zusammen mit den modifizierten Varianten GP 60B und GP 60M wurden seit 1985 über 380 Stück hergestellt. Die großen Eisenbahnunternehmen der USA setzen seitdem allerdings immer stärker auf sechsachsige Diesellokomotiven, weshalb die GP 60 wohl auf weiteres die letzte Vierachsige Lokomotive dieser Leistungsklasse bleiben wird.

Poseidon – Class 66

Die EMD Class 66 wurde in Amerika für den Britischen Markt entworfen. Das niedrige Lichtraumprofil gibt ihr ihr charakteristisches Aussehen. Ihre einfache Technik macht sie sehr wirtschaftlich, weshalb sie inzwischen in ganz Europa verbreitet ist. Durch Änderungen in der Gesetzgebung musste die Lok modifiziert werden. Die neueren Loks laufen daher unter der Bezeichnung Class 77 bzw. JT42CWRM.

Neugierig, wie sich die Loks im Spiel machen? Dann nix wie los, einloggen und Rail Nation spielen!

2 Kommentare

  • Uwe1965 sagt:

    Bei der Beschreibung des Horus ist Euch leider ein Fehler unterlaufen. Während die Spitzname Ludmilla für die BR 130/132 der DR durchaus gebräuchlich war, hatten die Loks nie den Spitznamen Taigatrommel.
    Taigatrommel war der Spitzname für die BR 120, eine Lok für den schweren Güterzugdienst und Vorläufer der 130.

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